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EUDR, CSDDD und der Druck im Einzelhandel: Warum die Transparenz der Lieferkette fĂĽr KMU zu einer schwierigen Entscheidung wird

Müssen wir jetzt wirklich handeln? Werden diese Vorschriften tatsächlich in Kraft treten? Und lohnt es sich, in die Transparenz der Lieferkette zu investieren, wenn wir „nur“ ein KMU sind? Diese Fragen stellen sich derzeit viele CEOs und Einkaufsleiter in ganz Europa — vor allem, da sich die Schlagzeilen rund um die EUDR-, CSDDD- und ESG-Anforderungen ständig ändern. Gleichzeitig fordern große Einzelhändler wie Otto, Hornbach, Tchibo und Lidl bereits detaillierte Informationen von ihren Lieferanten zu Herkunft, Nachhaltigkeit und Risiko an — unabhängig davon, ob eine Verordnung bereits vollständig durchgesetzt wurde. Vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Entwicklungen gewinnt vor allem ein Thema dramatisch an Bedeutung: Resilienz — insbesondere für Produkte, bei denen Unternehmen befürchten, den Zugang zu zuverlässigen Quellen zu verlieren. Was ist also der richtige Schritt für KMU?

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Vorschriften ändern sich — Erwartungen bleiben


Es stimmt: Zeitpläne für regulatorische Rahmenbedingungen wie die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) oder die Richtlinie zur Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit (CSDDD) haben sich verschoben, und viele Details werden immer noch diskutiert. Wer sich jedoch ausschließlich auf die gesetzlichen Fristen aus Brüssel konzentriert, übersieht das Gesamtbild.


Anforderungen an Einkauf und Beschaffung entwickeln sich schneller als die Gesetzgebung. Große Einzelhändler und Marken stehen unter dem Druck von Behörden, NGOs und Verbrauchern — und in den letzten Jahren wurde dieser Druck zunehmend auf die gesamte Lieferkette übertragen.
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Vor allem aber rücken unsere aktuellen geopolitischen Unsicherheiten eine zentrale Frage für Einzelhändler und Hersteller gleichermaßen in den Vordergrund: Wie zuverlässig ("resilient") ist meine Lieferkette — und kann ich sie in einer Krise realistisch aufrechterhalten?


FĂĽr KMU bedeutet das:

  • Sie sind heute möglicherweise nicht direkt reguliert
  • Aber Ihre Kunden sind es zunehmend
  • Die Kunden mĂĽssen die Resilienz der Lieferketten betrachten
  • Und sie benötigen dazu Daten, Nachweise und Transparenz


In der Praxis zeigt sich das bereits durch:

  • Fragebögen fĂĽr Lieferanten
  • Anfragen nach Herkunfts- und RĂĽckverfolgbarkeitsdaten
  • Nachhaltigkeitserklärungen und Risikobewertungen
  • Enge Fristen und sich ändernde Formate


„Abwarten“ ist eine Risikostrategie


Viele KMU zögern zu investieren, weil sie befürchten:

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  • Prozesse fĂĽr Regeln zu erstellen, die sich noch ändern können
  • Geld fĂĽr komplexe Software ausgeben, die sie nicht benötigen
  • Schaffung von Strukturen, die ihre Teams realistischerweise nicht aufrechterhalten können


Dieses Zögern ist verständlich — aber riskant.


Denn Lieferkettentransparenz ist längst nicht mehr nur eine Frage der Compliance. Sie wird zur Voraussetzung für:

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  • Die Listung als Lieferant
  • Den Gewinn neuer Aufträge
  • Schnelle Reaktion auf Kundenanfragen
  • Das Vermeiden von hektischem „Feuerlöschen“, wenn plötzlich ein Audit ansteht


Unternehmen, die schnell nachweisen können, woher ihre Produkte stammen, wer ihre Lieferanten sind und welche Dokumente verfügbar sind, haben bereits einen klaren Vorteil — auch ohne Strafen oder formelle Durchsetzung.


Transparente Lieferketten schaffen echten Geschäftswert


Transparenz wird oft als Kostenfaktor dargestellt. In der Realität bietet sie KMU greifbare Vorteile:


1. Schnellere Antworten auf Kunden

Wenn Käufer ESG- oder Herkunftsdaten anfordern, sparen strukturierte und zugängliche Informationen Zeit, Stress und Glaubwürdigkeit.


2. Niedrigeres Betriebsrisiko

Wenn Sie Lieferanten und Abhängigkeiten kennen, können Sie früher auf Störungen reagieren — ob regulatorisch, geopolitisch oder klimabedingt.


3. Größeres Vertrauen der Käufer

Einzelhändler bevorzugen vorbereitete Lieferanten. Transparenz signalisiert Professionalität, Zuverlässigkeit und langfristiges Partnerschaftspotenzial.


4. Bessere innere Klarheit

Viele KMU entdecken blinde Flecken in ihren Lieferketten erst, wenn sie gezwungen sind, diese zu dokumentieren. Transparenz verbessert die Entscheidungsfindung ĂĽber die Einhaltung von Vorschriften hinaus.


5. Wettbewerbsvorteil

Welchen Lieferanten würden Sie wählen?
A) „Leider kann ich nicht genau sagen, wo die Rohstoffe herkommen.“
B) „Ich kann Ihnen einen verifizierten Überblick über die jeweilige Lieferkette geben.“


Warum Compliance-Software fĂĽr Unternehmen KMU oft versagt


Angesichts neuer Anforderungen schauen sich viele KMU zunächst nach Compliance-Lösungen für Unternehmen um — und treten dann schnell einen Schritt zurück. Zu den typischen Herausforderungen gehören:

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  • Langfristige Implementierungsprojekte
  • Hohe Lizenz- und Beratungskosten
  • Ăśberladene Funktionen speziell fĂĽr groĂźe Compliance-Abteilungen
  • Geringe Akzeptanz in kleinen Teams


Das Ergebnis ist oft Excel-Chaos oder endlose E-Mail-Ketten — weder skalierbar noch zuverlässig.


Der bessere Weg: schlank und flexibel bleiben


Anstatt auf schwere Systeme zu setzen, entscheiden sich immer mehr KMU fĂĽr ĂĽbersichtliche, intuitive Compliance-Tools, die sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist:

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  • Abbildung von Lieferketten ohne monatelange Implementierung
  • Dokumente einmal hochladen und wiederverwenden
  • Schnelle Reaktion auf Anfragen von Einzelhändlern und Behörden
  • Anpassung an sich ändernde Anforderungen


Das ist genau, was wir mit supplycanvas liefern.


Warum supplycanvas zur Realität von KMU passt


supplycanvas wurde fĂĽr Unternehmen entwickelt, die keine eigenen Compliance-Abteilungen haben, aber trotzdem rechtskonform und auf Kundenanfragen vorbereitet sein mĂĽssen.


Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

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  • Schnelles Onboarding: keine langwierigen IT-Projekte
  • Klarer Fokus: Lieferkettentransparenz, ESG-Daten, regulatorische Bereitschaft
  • Intuitive Arbeitsabläufe: konzipiert fĂĽr Management-, Einkaufs- und Lean-Teams
  • Zukunftssicher: flexibel, wenn sich die Anforderungen von EUDR, CSDD und Einzelhändlern weiterentwickeln


supplycanvas hilft dabei, vorhandene Informationen so zu strukturieren und zu präsentieren, dass Käufer und Behörden sie tatsächlich akzeptieren. Vor allem aber etabliert und dokumentiert das System einen kontinuierlichen Workflow, was essenziell ist für den Erfolg der Maßnahmen und grundsätzlich von Behörden gefordert wird.


Fazit: Es geht nicht um "das TĂĽpfelchen auf dem I"


Es geht um Rechtssicherheit und vor allem Handlungsfähigkeit:

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  • In der Lage sein, zu antworten, wenn ein Einzelhändler fragt
  • GlaubwĂĽrdige, kontinuierliche Prozesse demonstrieren, statt unter Druck zu improvisieren
  • Schritt fĂĽr Schritt Transparenz schaffen, ohne Lieferanten zu ĂĽberfordern


Die Vorschriften werden sich weiterentwickeln. Die Fristen können sich ändern.

Für Ihre Kunden haben transparente Lieferketten nur Vorteile — und die Entwicklung in diese Richtung wird sich nicht zurückdrehen lassen.


Jetzt mit einem kleinen, intuitiven Tool zu beginnen ist in der Regel billiger — und weitaus weniger riskant — als später unter Druck zu reagieren.


Wichtige Erkenntnisse für Entscheidungsträger in KMU

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  • Die Transparenz der Lieferkette wird zu einer kommerziellen Anforderung, nicht nur zu einer rechtlichen
  • Einzelhändler setzen Erwartungen im Vorfeld der Regulierung durch
  • Warten erhöht das Risiko und den Betriebsstress
  • KMU brauchen einfache, flexible Lösungen — keine zusätzliche Unternehmenskomplexität
  • FrĂĽhzeitiges, leichtes Handeln sorgt fĂĽr messbaren ROI


Die Transparenz der Lieferkette muss nicht schwer sein.
Aber es muss beginnen.

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