2. Okt. 2026PPWR
PPWR für Nicht-EU-Lieferanten: Warum eine Erklärung nicht ausreicht
Unter der PPWR unterzeichnet oder prüft Ihr EU-Kunde die Konformitätserklärung, doch die Nachweise dafür kommen von Ihnen. Ein allgemeines Konformitätsschreiben schiebt die Arbeit an Ihren Kunden zurück und gefährdet die Geschäftsbeziehung. Daten auf Komponentenebene, belegt durch ein Datenblatt für jedes Element, machen die PPWR von einer Hürde zu einem Grund, Sie als Lieferanten zu wählen.
→30. Sept. 2026EUDR
EUDR und Zoll: Wie TARIC-Dokumentencode und Sorgfaltserklärung zusammenhängen
Stand: September 2026, einschließlich der Änderungen durch VO (EU) 2025/2650 und Delegierte VO (EU) 2026/2102 und des überarbeiteten TARIC-Dokuments der Kommission (Revision 1 vom 23. September 2026)
→10. Aug. 2026PPWR
PPWR-FAQ, zweite Auflage: Was die Kommission kurz vor dem Stichtag noch klargestellt hat — und was das für Inverkehrbringer bedeutet
Zwei Wochen vor dem Stichtag hat die EU-Kommission die zweite Ausgabe der FAQ zur PPWR veröffentlicht. Fünf Klarstellungen, die für Importeure den Unterschied machen — von Lagerbeständen über die Herstellerdefinition bei Transportverpackungen bis zur Nachweispflicht der Lieferanten.
→7. Mai 2026EUDR
EUDR-Risikobewertung: 8 zentrale Implikationen, die jeder Marktteilnehmer verstehen sollte
Der neue EUDR-Leitfaden präzisiert, wie Marktteilnehmer die Risikobewertung angehen müssen — von der Lieferantenprüfung bis zu Ausnahmen für Bezug aus risikoarmen Ländern. Acht praktische Implikationen, die Compliance von einer Papierarbeit zu einer Beschaffungsstrategie-Entscheidung machen.
→7. Mai 2026EUDR
EUDR-Downstream-Marktteilnehmer: Definition, Rolle und Pflichten
Downstream-Marktteilnehmer verarbeiten Produkte aus Inputs, die bereits von einer Sorgfaltspflichterklärung abgedeckt sind. Ihre Pflichten sind leichter als die der Marktteilnehmer — aber die Details zählen, insbesondere für Nicht-KMU.
→7. Mai 2026EUDR
EUDR-Legalitätsanforderungen: Wo bleiben die versprochenen Vereinfachungen?
Vom neuen EUDR-Leitfaden der Europäischen Kommission wurde erwartet, dass er die Legalitätsanforderungen vereinfacht. Bei näherer Betrachtung bleibt die echte Entlastung für Marktteilnehmer begrenzt.
→23. Apr. 2026PPWR
Eine umfassende Liste der wichtigsten PPWR-Daten und -Fristen
Die EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) führt verbindliche Anforderungen in einem stufenweisen Zeitplan ein. Bleiben Sie den Fristen voraus, die für Ihr Unternehmen wichtig sind.
→26. März 2026EUDR
EUDR: Der „Batch-Ansatz" erklärt und warum Lieferketten-Monitoring eine Daueraufgabe ist
Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) verlangt von Unternehmen, die relevante Rohstoffe und daraus hergestellte Produkte auf dem EU-Markt in Verkehr bringen, den Nachweis, dass diese entwaldungsfrei sind, und zwar bis zur Fläche, auf der der Rohstoff angebaut oder geerntet wurde. In der Praxis ist eine exakte 1:1-Rückverfolgung aber oft unmöglich: Bei Massengütern wie Holz, Zellstoff oder Soja werden Materialien aus verschiedenen Herkünften im Produktionsprozess physisch vermischt und lassen sich danach nicht mehr trennen. Die Verordnung trägt dem Rechnung. Sie verlangt, Herkünfte „so genau wie möglich" anzugeben und nachzuweisen, dass jeder eingesetzte Rohstoff eine geprüfte, dokumentierte Herkunft hat. Nicht verlangt wird der Nachweis, dass ein bestimmtes Kilogramm Produkt von einem bestimmten Hektar stammt. Entscheidend ist: Das ist keine einmalige Aufgabe. Lieferketten verändern sich, Bezugsregionen wechseln, Risikoeinstufungen werden angepasst. Laufende Überwachung und regelmäßige Neuprüfung der Lieferantendaten gehören deshalb zu den Kernpflichten.
→24. März 2026PPWR
PPWR und VerpackDG: Praxisleitfaden zur Compliance für KMU
Ab dem 12. August 2026 greifen zwei sich überschneidende Regelwerke für Verpackungen gleichzeitig: die EU-weite Verpackungsverordnung (PPWR) und das neue deutsche Verpackungsdurchführungsgesetz (VerpackDG), das das bisherige Verpackungsgesetz (VerpackG) ablöst. Für KMU kann die Kombination erdrückend wirken. Im Kern geht es aber um drei Dinge, die logisch aufeinander aufbauen.
→23. März 2026LkSG
LkSG: Warum „nicht betroffen" nicht heißt, dass Sie nichts tun müssen
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) gilt formal für Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten in Deutschland. Für die meisten KMU heißt das: keine direkte gesetzliche Pflicht. In der Praxis hilft Ihnen das aber wenig, denn die Unternehmen, die unter das Gesetz fallen, gehören zu den wichtigsten Kunden im Land.
Handelsketten wie Aldi, Lidl, Hornbach, Otto und Rewe sowie große Hersteller und Markenanbieter aus Möbel, Automobil, Lebensmitteln und Konsumgütern müssen ihre Lieferketten risikobasiert prüfen und dokumentieren, dass ihre Lieferanten keine inakzeptablen Menschenrechts- oder Umweltrisiken mit sich bringen. Das gelingt nur mit Informationen von den Lieferanten. Und die sind oft KMU.
→27. Feb. 2026EUDR
EUDR geändert: Neue Fristen für 2026/2027 und was die Vereinfachungsmaßnahmen für Ihr Unternehmen bedeuten
Im Dezember 2024 und Dezember 2025 hat die Europäische Union die Entwaldungsverordnung (EUDR) geändert, Vereinfachungsmaßnahmen eingeführt und die Anwendungstermine verschoben.
→21. Jan. 2026PPWR
PPWR: Kern und Umsetzung der EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung
Die EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) führt neue Anforderungen ein, wie Verpackungen künftig gestaltet, dokumentiert und in Verkehr gebracht werden müssen. In der Praxis hängt die Umsetzung der Verordnung weniger von der rechtlichen Auslegung ab als von der Fähigkeit eines Unternehmens, Verpackungsdaten von Lieferanten zu sammeln, zu strukturieren und zu verifizieren.
→15. Jan. 2026EUDR
EUDR, CSDDD und Einzelhandelsdruck: Warum Lieferkettentransparenz für KMU zur Kernkompetenz wird
Regulatorischer Druck und Kundenanforderungen machen Lieferkettentransparenz zur dringenden Aufgabe für den Mittelstand.
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